So wurde ein Shettland-Pony zum Therapeuten.

Ein Rückblick, der Mut macht und Hoffnung schenkt: Vor knapp 10 Jahren erkrankte Melissa an einem Nierentumor - da war sie gerade einmal 6 Jahre alt. Chemotherapie und die Entfernung der erkrankten Niere brachten nicht den gewünschten Erfolg. Es folgten Rückfälle, Metastasen an den Lymphknoten, die Chemotherapie und Bestrahlung notwendig machten. In dieser schweren Zeit war das Shettland-Pony ihrer Reitlehrerin treuer Begleiter. Wann immer es Melissa möglich war, besuchte sich „Gismo“. Zu ihrem 10. Geburtstag dann die Überraschung von Herzenswünsche e.V.: „Gismo“ wurde Melissas Pony.

Titelbild Träume werden wahr mit Herzenswünsche e.V.

Die Mutter erinnert sich: „Das Tier gab Melissa so viel und vor allem Perspektive. Sie sagte immer, dass sie nicht mehr krank werden dürfe, weil sich sonst keiner um Gismo kümmern könne. Zu diesem Zeitpunkt, nach vier Jahren Therapie, fanden sich Metastasen in der Lunge. Die Ärzte sagten, Melissa sei austherapiert und man könne nichts mehr tun.“ Aber es kam ganz anders. „Melissa ist jetzt 19 Jahre alt, macht derzeit eine Ausbildung zur Drogistin und die Ärzte sagen immer, es sei ein kleines Wunder. Keiner hatte damit gerechnet, dass sie den Krebs noch besiegen könne und ich bin davon überzeugt, dass sie ohne dieses Pony nicht mehr am Leben wäre. Es war die beste Therapie“, sagt ihre Mutter. „Melissa ist jetzt viele Jahre krebsfrei. Durch die vielen Chemotherapien entstand eine chronische Niereninsuffizienz, so dass sie irgendwann in ferner Zukunft wahrscheinlich eine neue Niere braucht. Aber derzeit geht es ihr sehr gut und sie genießt ihr Leben. Wir sind jeden Tag dafür dankbar, wie ihre Krankheit verlaufen ist.“

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